Achter Streich des HC Treia/Jübek im neunten Spiel Handball-SH-Liga, Männer: Souveräner 37:27-Erfolg bei der HSG Horst/Kiebitzreihe
(shz; ibr) HORST Neun Spiele, acht Siege und weiter Platz zwei hinter dem Topfavoriten MTV Lübeck – es läuft beim HC Treia/Jübek in der Handball-SH-Liga. Auch die heimstarke HSG Horst/Kiebitzreihe konnten das Team von Sven Schmidt und Sjören Tölle nicht aus der Bahn werfen.
Beim 37:27 (18:15)-Erfolg vor über 200 Zuschauern zeigte der HC vor allem im zweiten Abschnitt eine reife Leistung, wie Trainer Sjören Tölle berichtete. „Wir haben zwar immer geführt. Aber in der ersten Hälfte hatte ich nicht das Gefühl, dass wir so deutlich gewinnen würden.“
Die Gäste mussten auf Florian Ilgner, Marten Rucha, Moritz Reuß und Marc Blockus verzichten, konnten diese Ausfälle aber gut kompensieren. Im Angriff war einmal mehr Jonas Detlefsen Dreh-und Angelpunkt, er glänzte als Torschütze (10 Tore) und Spielgestalter. Lediglich in der Deckung gab es ein paar Abstimmungsprobleme. „Da hat sich die eine oder andere Lücke aufgetan. Das konnten wir aber in der zweiten Hälfte abstellen“, so Tölle.
Der Pausenvorsprung (18:15) mit drei Toren war komfortabel, aber keineswegs beruhigend. Das änderte sich aber nach Wiederbeginn. Mit einem Blitzstart zog der HC durch Christoph Schnoor auf 22:15 (34.) davon – und dominierte fortan die Szenerie. „In der Deckung waren wir nun aufmerksamer und haben auch ein paar einfache Tore erzielt“, meinte der Trainer, der angesichts der Personalprobleme wieder selbst auf der Platte stand. Auch HSG-Coach Felix Knakowski gestand offen ein: „Da müssen wir gar nicht diskutieren. Treia war besser.“
Der Tabellenzweite baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Und spätestens nach Tölles Treffer zum 31:23 (49.) war auch der letzte Hoffnungsschimmer der Hausherren auf ein positives Ergebnis dahin. „Wir haben uns auch von der lautstarken Kulisse nicht mehr aus der Ruhe bringen lassen und die Partie souverän zu Ende gebracht“, lobte der Trainer und hob die Leistung zwei seiner Akteure hervor. „Gerrit Hoyer hat in der Deckung viel gearbeitet und für Stabilität gesorgt. Und im Angriff hatte Kilian Behmer eine blitzsaubere Bilanz.“
Nach zwei Auswärtsspielen geht es für den HC am Sonnabend (17.30 Uhr) mit der Heimpartie gegen den MTV Herzhorn weiter.
Hansen, Rewoldt, Klopfer – Schnoor (5), Behmer (6), Mordhorst (5), Schütt (2), Scherner (1), J. Detlefsen (10/3), Hoyer (1), T. Detlefsen (3), F. Reuß (2), Tölle (2).